Am 27. Februar ist equal pay day- bis zu diesem Tag arbeiten Frauen umsonst während Männer ab dem 01.01.26 ihren Lohn bekommen …

Am 27. Februar ist equal pay day, der auf geschlechterspezifische Lohnlücken hinweist. Der equal pay day ist der Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2026 für ihre Arbeit bezahlt werden!

Die equal pay day Kampagne 2026 macht deutlich, wie sich die geschlechtsspezifische Lohnlücke über den Verlauf eines Lebens entwickelt. In Deutschland liegt die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bei 16 Prozent! Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Selbst bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch sechs Prozent. Ein klarer Hinweis auf versteckte Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.

Frauen arbeiten häufiger in sozialen oder personennahen Dienstleistungen, die schlechter bezahlt werden als beispielsweise technische Berufe. Insbesondere die (längere) familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit und Minijobs sind ein Grund. Jede zweite abhängig beschäftigte Frau arbeitet in Teilzeit. 59 Prozent aller sogenannten Minijobs werden von Frauen ausgeübt.

Zudem haben Frauen noch immer schlechtere Karrierechancen: Frauen sind in Führungspositionen, besonders in Spitzenpositionen, unterrepräsentiert. Führungspositionen werden kaum in Teilzeit besetzt. Auch Rollenstereotype und geschlechtsspezifische Zuschreibungen wirken bei der Arbeitsbewertung, Leistungsfeststellung oder Stellenbesetzung noch immer nach und können zu indirekter Benachteiligung und mittelbarer Diskriminierung führen.

equal pay day 2026

Am 27. Februar ist equal pay day, der auf geschlechterspezifische Lohnlücken hinweist. Der equal pay day ist der Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2026 für ihre Arbeit bezahlt werden!

Die equal pay day Kampagne 2026 macht deutlich, wie sich die geschlechtsspezifische Lohnlücke über den Verlauf eines Lebens entwickelt. In Deutschland liegt die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bei 16 Prozent! Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Selbst bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch sechs Prozent. Ein klarer Hinweis auf versteckte Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.

Frauen arbeiten häufiger in sozialen oder personennahen Dienstleistungen, die schlechter bezahlt werden als beispielsweise technische Berufe. Insbesondere die (längere) familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit und Minijobs sind ein Grund. Jede zweite abhängig beschäftigte Frau arbeitet in Teilzeit. 59 Prozent aller sogenannten Minijobs werden von Frauen ausgeübt.

Zudem haben Frauen noch immer schlechtere Karrierechancen: Frauen sind in Führungspositionen, besonders in Spitzenpositionen, unterrepräsentiert. Führungspositionen werden kaum in Teilzeit besetzt. Auch Rollenstereotype und geschlechtsspezifische Zuschreibungen wirken bei der Arbeitsbewertung, Leistungsfeststellung oder Stellenbesetzung noch immer nach und können zu indirekter Benachteiligung und mittelbarer Diskriminierung führen.

Gedenken an die Opfer von Hanau

Wir trauern mit allen Angehörigen sowie allen Freundinnen und Freunden um neun junge Menschen, die am 19. Februar 2020 von einem 43-jährigen Deutschen in der Innenstadt von Hanau ermordet wurden. Der Täter hatte seine rassistische, extremistische Ideologie in einem Online-Manifest verbreitet. Die Opfer waren zwischen 20 und 44 Jahre alt, weitere fünf Menschen wurden verletzt.

Auch dieses Jahr werden in Hanau an die Opfer gedacht, es werden Schweigeminuten mit den Angehörigen, Stadtvertreter*innen und Politiker*innen abgehalten. Angehörige der Opfer und deren Freund*innen haben die „Initiative 19. Februar“ gegründet. Sie arbeiten gemeinsam an der Aufarbeitung und Transparenz der Geschehnisse. Unter anderem ist es ihnen wichtig, klarzustellen, dass Behörden und Sicherheitsdienste nicht ausreichend auf rechtsextreme Gefahren reagiert hätten.

Der Anschlag löste eine breite gesellschaftliche Debatte über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, sowie die Verschärfung der Waffengesetze in Deutschland aus. Für uns alle ist es wichtig, dass man gemeinsam daran arbeitet, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, um sich gegen rechte Gewalt zu schützen.

In Hanau wird zwischen den ehemaligen Tatorten derzeit das „Haus für Demokratie und Vielfalt“ errichtet (mit Standort „Platz des 19. Februar“), es soll noch 2026 fertiggestellt werden. Das Haus der Demokratie und Vielfalt soll ein Mahnmal gegen Hass und Menschenfeindlichkeit sein und zur Aufarbeitung gegen Rassismus und Gewalt beitragen.

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