Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg besucht beramí
Ein intensives Gespräch mit den Geschäftsführerinnen von beramí und den Bereichsleiterinnen hat sich im Rahmen des Abschiedsbesuchs von Frau Eskandari-Grünberg entwickelt. Seit 2021 ist Frau Eskandari-Grünberg Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt und die wohl einzige Bürgermeisterin mit Migrationshintergrund in Deutschland. Bügermeisterin Eskandari-Grünberg hat in einem unglaublichen Tempo Themen und Ideen umgesetzt: Sie hat sich für die Freiheitsbewegung „Frau, Leben, Freiheit“ stark gemacht, auf ihre Initiative wurde ein Platz nach Jina Mahsa Amini benannt, einer 22-jährigen Kurdin, die unter der Gewalt der Sittenpolizei im Iran gestorben ist. Alle wichtigen Themen wie Rassismus, Antsemitismus, Antiziganismus und Queerfeindlichkeit hat die Bürgermeisterin ins Zentrum gerückt und hierfür auch die wichtigen Strukturen geschaffen. Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind wichtige politische Themen, die unbedingt in einer Stadtgesellschaft diskutiert werden müssen. Frau Eskandari hat Hunderte von Briefen in wenigen Wochen bekommen. Das spricht Bände und sie betont, dass Politik eine Lebensaufgabe ist.
Ergebnisse BiB Plus
Im Jahr 2024 nahmen 44 Personen teil, darunter 37 Frauen und 7 Männer. Die Sprachförderung orientierte sich unmittelbar an den fachlichen Inhalten der Qualifizierung und an typischen Kommunikationssituationen im kaufmännischen Berufsalltag. Neben dem berufsqualifizierenden Sprachförderunterricht gehörten dazu sprachsensibler Fachunterricht im Teamteaching sowie ergänzende Einheiten wie Förderunterricht, individuelles Sprachcoaching und digitales Lernen. Auf diese Weise konnten unterschiedliche Sprachstände und Unterstützungsbedarfe innerhalb der Lerngruppen berücksichtigt werden.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Aufbau und der sicheren Anwendung des kaufmännischen Fachwortschatzes. Fachbegriffe und sprachliche Strukturen wurden nicht losgelöst vermittelt, sondern im Zusammenhang mit den jeweiligen Unterrichtsinhalten erarbeitet. Die Teilnehmenden übten beispielsweise, Informationen aus kaufmännischen Texten und Unterlagen zu erfassen, Sachverhalte mit eigenen Worten wiederzugeben und Fachbegriffe im richtigen Zusammenhang anzuwenden.
Auch die mündliche und schriftliche Kommunikation im Berufsalltag spielte eine wichtige Rolle. Dazu gehörten unter anderem Telefon- und Kundengespräche, Terminabsprachen, das Formulieren von E-Mails sowie die angemessene Kommunikation mit Kolleginnen, Kundinnen und Geschäftspartner*innen. Die Teilnehmenden konnten dadurch ihre Ausdrucksfähigkeit erweitern und mehr Sicherheit im Umgang mit typischen beruflichen Kommunikationssituationen gewinnen.


