NL zum Jahresausklang
Im letzten NL diesen Jahres stellen wir Neues aus den Projekten vor, einen Bericht über den Deutschkurs von Müllwerkern bei der FES, wir informieren über die EMES-Konferenz, an der unsere Kollegin Anjalika Bhaskar-Sawahn, Projektleiterin von „Zusammen anders! Betriebe lernen Vielfalt“, teilgenommen hat. Und wir haben -so ist das Leben-auch traurige Nachrichten. Aber lesen Sie selbst…
Schreiben Sie uns, wenn Ihnen der NL gefallen hat, oder was Ihnen fehlt. Vielen Dank!
Teilnehmerinnen von ComIn 4.0 besuchen Kurs bei der GFFB
Die Projektleiterin Semire Zarei von beramí besucht den Kurs Kaleidoskop bei der GFFB. Der 3-monatige Kurs bietet für geflüchtete Frauen eine allgemeine berufliche Orientierung sowie berufsqualifizierende Sprachförderung und psychosoziale Beratung an. Der Kurs beinhaltet sprachsensibel und bedarfsorientiert gestaltete Gruppen- und Einzelcoachings, Workshops, Exkursionen und die Möglichkeit sich in den Werkstätten der GFFB zu erproben. Die Informationsveranstaltung über den Kurs ComIn 4.0 kam gut an in der Gruppe an. Fünf Frauen haben spontan Interesse gezeigt, die Angebote von ComIn 4.0 näher kennen zu lernen bzw. an dem Kurs bei beramí nach Abschluss des Projektes bei der GFFB teilzunehmen. Wir wünschen allen viel Erfolg!
Benefizveranstaltung der Stiftung „Junge Weltbürger“: „Demokratie – wie halten wir die Gesellschaft zusammen?“
Stifterin und Vorstandsvorsitzende Verena von Tresckow-Bronke lud zur traditionellen Benefizveranstaltung der Stiftung „Junge Weltbürger“ ein. Zahlreiche interessierte Gäste kamen Ihrer Einladung in den Panoramasaal der Evangelischen Akademie in Frankfurt nach. Der Abend stand unter dem Thema „Demokratie – wie halten wir die Gesellschaft zusammen?“ und wurde mit einer Keynote von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leiterin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, eröffnet. Die Politikwissenschaftlerin würdigte die Demokratie in Deutschland als Ergebnis einer langen und mühevollen Auseinandersetzung, welche jedoch in der heutigen Zeit neuen, zum Teil sehr aggressiven Herausforderungen ausgesetzt ist. Diese kommen zum Beispiel mit der Nutzung neuer Medientechnologien einher. Dass es nicht möglich sei, die Demokratie einzufrieren oder sie per Gesetz zu verwalten, sondern sie als wertvolles Gut des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu verteidigen, wurde nach dem interessanten wie unterhaltsamen Vortrag von den fast 40 Teilnehmern bei einem Gala-Dinner angeregt diskutiert, u.a. auch mit den Vertreterinnen von berami e.V., mit der die Stiftung „Junge Weltbürger“ schon seit Jahren eine Kooperation bei dem Projekt „Mehr Bock auf Politik“ eingegangen ist. Dieses Engagement soll weiter mit den Spenden des Benefizabends unterstützt werden. Irina Lagutova, Geschäftsführerin von berami e.V. hat auf die Aktualität des Projektes hingewiesen. Mit großer Begeisterung und Dankbarkeit waren unter den Gästen junge „Weltbürgerinnen“ die durch die Stiftung bereits erfolgreich unterstützt worden sind, z.B. als Mentees aus einem weiteren Programm oder durch eine Individualförderung.


