100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus
– so lautet das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden.
1966 haben die Vereinten Nationen den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Alljährlich wird an dem Tag an die blutige Niederschlagung einer friedlichen Demonstration gegen Apartheid im südafrikanischen Sharpeville am 21. März 1960 erinnert.
1979 wurde dieser Gedenktag durch die Einladung der Vereinten Nationen erweitert, alljährliche Aktionswochen gegen Rassismus zu organisieren. In Deutschland organisiert seit 2016 die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit Sitz in Darmstadt die Wochen. Zuvor lag die Koordination beim Interkulturellen Rat in Deutschland e. V., der 2017 aufgelöst wurde.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden 2026 vom 16. bis 29. März statt. Sie werden jährlich rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert, um ein Zeichen für Menschenwürde und Vielfalt zu setzen.
Workshop bei Mehr Bock auf Politik-Mehr Mut zum Gestalten
„Kenntnisse über das politische System in Deutschland und die Parteienlandschaft sind eine wichtige Grundlage für politisches Engagement, besonders für Menschen, die neu in Deutschland sind.“
Genau hier setzt das Projekt „Mehr Bock auf Politik – Mehr Mut zum Gestalten“ an. Wir unterstützen Mentees mit Seminaren und Vorträgen zu verschiedenen politischen Themen und schaffen Räume für echten Austausch.
Am Samstag, den 11. April, hatten wir ein ganz besonderes Event: Vertreter*innen verschiedener Parteien waren bei uns zu Gast und haben ihre Perspektiven geteilt:
Es waren dabei: Stefan Siegler (CDU), Monika Christann (Die Linke), Isabel Schnitzler (FDP), Miriam Dahlke (Bündnis 90/Die Grünen), Grit Winkler & Tiara Maria Mengel (Volt) und Lukas Schneider (SPD, Sprecher der Jusos Hessen)
Der Tag war intensiv, spannend und unglaublich bereichernd!
Unsere Mentees konnten unterschiedliche politische Perspektiven kennenlernen, kritische Fragen stellen und Politik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Besonders beeindruckend: das Engagement unserer Teilnehmer*innen! Es wurde heftig diskutiert, hinterfragt und neue Horizonte geschaffen.
Ein rundum gelungener Tag in dem man gemeinsam in den Dialog gehen konnte, um sich auszutauschen, neue Perspektiven zu entwickeln, gemeinsam im Gespräch miteinander zu lernen und politische Teilhabe zu erleben!
Stadtteilgespräche Demokratie – Junge Stimmen im Quartier
Demokratie ist nicht selbstverständlich!
Demokratie lebt von echter Beteiligung, von Vielfalt und von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Gemeinsam entsteht ein gelebter interkultureller Austausch, bei dem man sich gegenseitig stärken kann.
Lust sich zu engagieren?
Wir suchen junge Menschen aus Frankfurt (18–30 Jahre) mit oder ohne Migrationsgeschichte, die Lust haben:
- sich für Demokratie im Stadtteil aktiv zu engagieren
- sich für Vielfalt und Zusammenhalt einzusetzen
- die eigene Perspektive einzubringen und
- Verantwortung zu übernehmen
Sie profitieren von professionellen Coaches, die Sie in Workshops begleiten:
- Sie lernen, Gespräche professionell zu moderieren
- Sie stärken Ihre Kommunikations- und Medienkompetenz
- Sie bekommen Einblicke in Projektplanung und Veranstaltungsorganisation
- Sie sammeln praktische Erfahrung im öffentlichen Raum
In den Stadtteilen Nordend, Bornheim und Ostend bieten wir verschiedene Workshops zu Themen an wie: Vielfalt, Zusammenhalt, Antidiskriminierung, Medienkompetenz und Gleichberechtigung sowie zu weiteren kreativen Aktionen im öffentlichen Raum.
Demokratie wird greifbar – im Alltag, im Viertel, im Gespräch!
Das Angebot ist für Sie Kostenlos! – Bewerbungsschluss bis Ende März 2026
Sie erhalten ein Zertifikat über Ihr Engagement!
Projektlaufzeit: Dezember 2025 -Dezember 2026
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer



