Die Teilnehmerinnen* von NeW Start 5.0 haben am 26. Juni das Projekt erfolgreich abgeschlossen
Das von berami durchgeführte Projekt unterstützte Frauen dabei, ihre beruflichen Perspektiven zu stärken, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen und sich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.
Die Ergebnisse des Projekts sprechen für sich:
2 Teilnehmerinnen haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen.
2 Teilnehmerinnen engagieren sich ehrenamtlich und erweitern dadurch ihre beruflichen und sozialen Kompetenzen.
3 Teilnehmerinnen setzen ihren Qualifizierungsweg in weiterführenden Maßnahmen/Sprachkursen fort.
12 Teilnehmerinnen führen ihre Stellensuche motiviert und mit deutlich gestärkten Kompetenzen fort.
Lust auf neue Herausforderungen? Dann starten Sie durch!
Hier finden Sie den Flyer NeWStart5.0
Die Teilnahme ist für Sie kostenlos!
Demokratie gemeinsam entdecken! 🇩🇪🤝
Im Rahmen unseres Projekts InPart besuchten wir gemeinsam die Paulskirche – die Wiege der Demokratie in Frankfurt.
Bei einem interaktiven Quiz, das wie eine kleine Schatzsuche gestaltet war, gingen die Teilnehmenden auf Entdeckungstour. Gemeinsam suchten sie Antworten auf spannende Fragen: Warum ist die Paulskirche ein Symbol der Demokratie? Welche Grundrechte gelten in Deutschland? Warum sind freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung so wichtig?
Für viele unserer Teilnehmenden war dieser Besuch besonders wertvoll, da sie aus Ländern kommen, in denen demokratische Rechte und Freiheiten oft nicht selbstverständlich sind. Der Ausflug bot daher nicht nur die Möglichkeit, Geschichte kennenzulernen, sondern auch miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und die Bedeutung von Demokratie für das Zusammenleben zu reflektieren.
Ein lehrreicher Tag voller neuer Eindrücke, spannender Gespräche und gelebter Integration.
Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie, Juli 2026

Aufruf an Interessensvertretungen, Sozialverbände, Gewerkschaften
Sozialabbau stoppen – gemeinsam Teilhabe, Zusammenhalt und Zukunftschancen verteidigen
Wir bedanken uns für solidarischen Protest, sind aber alle bereit für viel mehr Widerstand.
Warum dieser Brief? Als Bildungsträger und soziale Organisationen in Frankfurt machen wir uns enorme Sorgen, um die Zukunft vieler Menschen und die Entwicklung unseres Landes. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht neue Pläne zum Abbau von Sozial- oder Bildungsleistungen diskutiert werden. Protestnoten dagegen scheinen einfach zu verpuffen, Kritik auf Landes- und Bundesebene folgenlos zu verhallen.
Wir sind uns sicher einig: Teilhabe ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie. Soziale, bildungsbezogene und unterstützende Angebote schaffen Chancen, verhindern Ausgrenzung und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenslagen und ermöglichen Bildung, berufliche Perspektiven, Selbstbestimmung und aktive Mitwirkung in unserer Gesellschaft. Investitionen in soziale Infrastruktur sind deshalb nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für eine stabile, demokratische und wirtschaftlich starke Gesellschaft. Wer heute gezielt investiert, muss später nicht draufzahlen!
Mit diesem Schreiben an Sie, liebe Interessensverbände, möchten wir uns einerseits bedanken für Ihre Reaktionen und die deutliche Kritik an den aktuellen Kürzungsplänen vor allem auf Bundesebene!
Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass Evaluation und Optimierung von Maßnahmen und Leistungen zu den Grundprinzipien unserer sozialen und bildnerischen Arbeit gehören. Leistungen müssen regelmäßig überprüft und bedarfsgerecht angepasst werden. Nur so können sie die professionelle Qualität bieten, ihre volle Wirkung entfalten und die dafür nötigen überwiegend öffentlichen Investitionen rechtfertigen.
Wir leben in einer Zeit, in der zahlreiche Krisen gleichzeitig die öffentliche Aufmerksamkeit fordern. Dadurch drohen die Folgen von Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich aus dem Blick zu geraten. Es reicht nicht mehr aus, immer wieder auf die Probleme hinzuweisen. Wir wünschen uns deshalb dringend gemeinsame öffentliche Kampagnen, koordinierte politische Interessensvertretung und sichtbare Aktionen, die die Folgen des Sozialabbaus für die Gesellschaft deutlich machen.
Wir alle stehen bereit, um Hand in Hand für eine gerechte und starke Sozialpolitik aktiv zu kämpfen.
Nur in einem breiten Bündnis unterschiedlicher Akteure wird es gelingen, die gesellschaftlichen Folgen sichtbar zu machen und den notwendigen politischen Druck zu entfalten.
Wir freuen uns auf Ihre Einladung zu mehr Widerstand.
Mit solidarischen Grüßen
FAKD Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie
Kontakt:
FAKD Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie
berami e.V., DIKOM e.V., infrau e.V., jumpp – Frauenbetriebe e.V. und KUBI gGmb
E-Mail:
Das FAKD-Positionspapier ist auf den Webseiten der FAKD-Mitglieder veröffentlicht.


