10. Dezember: Tag der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“
Am 10. Dezember ist „Internationaler Tag der Menschenrechte“, an diesem Tag wird an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erinnert und und daran, dass diese Rechte weltweit verletzt werden.
Die Erklärung, die am 10. Dezember 1948 in der UN-Generalversammlung in Paris verabschiedet wurde, umfasst 30 Artikel. In ihr sind politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sowie Bürgerrechte festgelegt. Grundlage der Erklärung ist die Feststellung, dass alle Menschen „frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ sind (Artikel 1). Das Dokument gilt gemäß Artikel 2 unabhängig von Rasse, Geschlecht oder Religion für jeden Menschen.
Der Erklärung der Menschenrechte zufolge sind etwa Folter oder Sklaverei verboten. Auch Meinungs-, Informations- und Versammlungsfreiheit sind darin verankert. Staatliche Organe haben demnach die Pflicht, Menschenrechte nicht zu verletzen und sie vor Eingriffen durch Dritte zu schützen. Sie müssen zudem die aktive Wahrnehmung der Rechte ermöglichen. Die Erklärung entstand als Reaktion auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und der Verbrechen, die begannen wurden: Link: Nationalsozialismus
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Mit Zuversicht und Haltung ins neue Jahr 2026
Das neue Jahr steht im Zeichen wichtiger politischer und gesellschaftlicher Weichenstellungen – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Für einen Verein wie beramí e.V. bedeutet das: Herausforderungen klar benennen, Chancen entschlossen nutzen und die eigene Rolle als verlässlicher Akteur weiter stärken. Aus diesem Anspruch leiten sich für 2026 drei zentrale Schwerpunkte ab:
1. Teilhabe und Arbeitsmarktintegration aktiv gestalten
Angesichts bundespolitischer Debatten um Fachkräfte, Migration und Anerkennung bleibt unsere Arbeit an der Schnittstelle von Qualifizierung, Beratung und beruflicher Integration zentral. Wir nutzen bestehende Projekte und entwickeln sie weiter, um Menschen konkret den Zugang zu Arbeit, Bildung und Anerkennung zu ermöglichen – praxisnah, individuell und wirksam.
2. Demokratie, Zusammenhalt und Antidiskriminierung stärken
Politische Polarisierung und gesellschaftliche Spannungen fordern eine klare Haltung. Auf Landes- und kommunaler Ebene bringen wir unsere Erfahrung in Demokratieförderung, Antidiskriminierungsarbeit und Empowerment ein. beramí e.V. bleibt ein Ort, an dem Zugehörigkeit erfahrbar wird und Vielfalt als Stärke gelebt wird.
3. Lokal verankert, politisch wirksam
Kommunen sind der Ort, an dem Integration konkret stattfindet – und an dem Ressourcen, Kooperationen und Entscheidungen zusammenkommen. 2026 setzen wir weiter auf starke Netzwerke, verlässliche Partnerschaften und eine aktive Rolle in lokalen und politischen Prozessen, um Bedarfe sichtbar zu machen und Lösungen mitzugestalten.
Mit diesen Schwerpunkten gehen wir ins neue Jahr: realistisch und mutig, fachlich fundiert und solidarisch. Wir verstehen 2026 als Einladung, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Zukunft zu gestalten – für die Menschen, für die wir da sind, und für eine offene, gerechte Gesellschaft.
beramí auf der Kundgebung am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*!
beramí war auf der Kundgebung auf der Konstablerwache: die Bühne war in Orange getaucht wie einige Hochhäuser auch, die ein Zeichen der Solidarität zeigen. Die Trommelgruppe von Anne Breick lud die vielen Frauen* auf dem Platz zum Tanzen ein. Stadträtin Tina Zapf-Rodriguez und weitere Rednerinnen* haben sich kraftvoll und bestärkend gezeig: Wir sind viele und wir positionieren uns klar und deutlich gegen Gewalt an Frauen*. Sunny Graff, die seit 40 Jahren Selbstverteidigung für Frauen* anbietet, zeigt, was in ihrem Verein „Frauen in Bewegung“ angeboten wird: wie Frau* sich wehren kann – mit einfachen aber wirkungsvollen Techniken! Es gab Musik und viel Gesang und zum Schluss haben wir uns in den beeindruckend langen Demozug in der Stadt eingereiht. Es war wichtig und richtig und machte Spaß!


