Ministerin Heike Hofmann lädt ein zum Frauengipfel –NeW Netzwerk Wiedereinstieg war vertreten!

Eine Reihe von Themen standen auf der Agenda: Keynote -Sprecherin Prof. Hossain  forscht zu Arbeits- und Organisations- sowie Geschlechter- und Diversitätsthemen. Sie thematisierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sogenannte Teilzeitfalle, die Integration migrantischer Frauen auf dem Arbeitsmarkt und dass Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert und mit der „gläsernen Decke“ konfrontiert sind. Unbezahlte Care-Arbeit wird immer noch überwiegend von Frauen getätigt. Dies mache deutlich, dass flexiblere Elternzeitmodelle und Partnerschaftsquoten nach wie vor notwendig sind, sowie eine stabile und verlässliche Kinderbetreuung. Care Arbeit muss gesamtgesellschaftlich, finanziell und rechtlich anerkannt werden.

Anschließend wurde in 4 AGs zu verschiedenen Themen gearbeitet. In der AG 2 „Frauen in der Arbeitswelt“ wurden Forderungen zusammengetragen:  u.a. soll ein gesetzlich verankertes Wiedereinstiegsmanagement etabliert werden, eine stabile finanzielle Förderstruktur für Frauenbildungsträger geschaffen werden, eine monitäre sowie gesellschaftliche Aufwertung von sozialen und pflegenden Berufen aufgewertet, sowie eine 32-Stundenwoche als Vollzeit anerkannt werden.

Bis zum 27. Februar 2026 arbeiten Frauen umsonst, während Männer ab dem ersten Tag des Jahres ihren Lohn bekommen …

Am 27. Februar ist equal pay day, der auf geschlechterspezifische Lohnlücken hinweist. Der equal pay day ist der Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2026 für ihre Arbeit bezahlt werden!

Die equal pay day Kampagne 2026 macht deutlich, wie sich die geschlechtsspezifische Lohnlücke über den Verlauf eines Lebens entwickelt. In Deutschland liegt die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bei 16 Prozent! Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Selbst bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch sechs Prozent. Ein klarer Hinweis auf versteckte Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.

Frauen arbeiten häufiger in sozialen oder personennahen Dienstleistungen, die schlechter bezahlt werden als beispielsweise technische Berufe. Insbesondere die (längere) familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit und Minijobs sind ein Grund. Jede zweite abhängig beschäftigte Frau arbeitet in Teilzeit. 59 Prozent aller sogenannten Minijobs werden von Frauen ausgeübt.

Zudem haben Frauen noch immer schlechtere Karrierechancen: Frauen sind in Führungspositionen, besonders in Spitzenpositionen, unterrepräsentiert. Führungspositionen werden kaum in Teilzeit besetzt. Auch Rollenstereotype und geschlechtsspezifische Zuschreibungen wirken bei der Arbeitsbewertung, Leistungsfeststellung oder Stellenbesetzung noch immer nach und können zu indirekter Benachteiligung und mittelbarer Diskriminierung führen.

„Anti-demokratischer Sprachgebrauch“ – Veranstaltung im Rahmen des „beramí-talk“ am 28. Oktober 2025

Prof. Dr. Udo Ohm, Universitätsprofessor für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Bielefeld, konnten wir für den Vortrag gewinnen. Über 40 Gäste sind unserer Einladung gefolgt.
Ausgehend von der Stadtbildaussage von Friedrich Merz wurde u.a. untersucht, wie ein abstrakter, aber suggestiv aufgeladener Gebrauch von Sprache dazu auffordert, Vorurteile und Ressentiments zu reproduzieren. Das konnte man anhand von Beispielen aus Berichterstattungen und Interviews in privaten und öffentlich-rechtlichen Medien zur Stadtbildaussage von Merz nachvollziehen.

Professor Dr. Ohm hat das Publikum eingeladen, sich untereinander zum Thema auszutauschen und miteinander in den Diskurs zu gehen, was sehr lebhaft angenommen wurde. Im Anschluss konnten sich die Gäste bei einem Glas Sekt und Snacks austauschen.

Vielen Dank, Prof. Dr. Udo Ohm, für den inspirierenden und spannenden Vortrag! Dank gilt auch der Crespo Foundation, die uns ihre wunderschönen Räumlichkeiten für den „beramí-talk“ zur Verfügung stellen!

„Markt der Möglichkeiten“ – Fachtag „IT-Branche und Frauen“, 11. Mai 2026

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„Anti-demokratischer Sprachgebrauch“ – Veranstaltung im Rahmen des „beramí-talk“ am 28. Oktober 2025

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Staatsministerin Pawlik besucht das Jobcenter Frankfurt und besucht beramí!

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beramí-talk #3 – Jetzt anmelden und dabei sein!

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