17. Mai: Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie
IDAHOBIT – der international begangene Tag gegen Diskriminierung wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von homosexuellen, später auch bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen, als Aktionstag begangen. Durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying wird auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hingewiesen, die in ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder durch ihre Körper von der Heteronormativität abweichen.
Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Erst 2018 wurde Transgeschlechtlichkeit von der WHO als Krankheit gestrichen.
WIR fördern Gesundheit-Ein hessenweites Projekt zur Stärkung der Gesundheitskompetenz!
Seit dem 01. April 2025 kooperiert berami e.V. mit dem HMSI im Rahmen des hessenweiten Projekts „WIR fördern Gesundheit“. Ziele des Projektes sind Menschen mit Migrationsgeschichte den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erleichtern, sowie ihre Gesundheitskompetenz nachhaltig zu stärken und Gesundheitsbarrieren abzubauen.
Migrant*innen-Organisationen können finanzielle Mittel beantragen, um präventive Maßnahmen – wie z. B. Mikroprojekte umsetzen zu können. In diesem Setting konnten bereits über 30 Institutionen und Initiativen gefördert werden. Für Menschen mit Migrationsgeschichte kann damit der Zugang zu Maßnahmen der Gesundheitsförderung erleichtert werden.
Des Weiteren wird bei Interesse eine Qualifizierung als Gesundheitslots*in angeboten. Durch die Qualifizierung können die Teilnehmenden in ihren Kommunen Wege aufweisen, um wichtige Gesundheitsinformationen weiterzugeben. Insgesamt wurden bereits über 165 Gesundheitslots*innen und über 25 Projektträger hessenweit zertifiziert.
- MO-Förderaufruf: „WIR fördern Gesundheit“ – Jetzt bewerben!
Gesundheit stärken, Communities bewegen, Teilhabe fördern: Nach dem großen Erfolg der ersten Runde im letzten Jahr startet nun der zweite Förderaufruf im Rahmen des Projekts „WIR fördern Gesundheit“!
Wir laden alle hessischen Migrantenorganisationen herzlich ein, sich zu beteiligen. Nutzen Sie die Chance, passgenaue und niedrigschwellige Gesundheitsangebote direkt in Ihren Communities umzusetzen – von der Bewegungsgruppe über Koch-Workshops bis hin zur Förderung der seelischen Gesundheit.
Das Wichtigste in Kürze:
- Was wird gefördert? Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung.
- Wie hoch ist die Förderung? Pro Projekt stehen bis zu 2.500 Euro zur Verfügung.
- Wer kann sich bewerben? Gemeinnützige Vereine (Migrantenorganisationen) mit Sitz in Hessen.
- Laufzeit: Die Projekte müssen bis zum 31. Oktober 2026 abgeschlossen sein.
- Bewerbungsfrist: Senden Sie Ihren ausgefüllten Antrag bitte bis zum 30. April 2026 ein.
Hier finden Sie alle wichtigen Dokumente, um direkt mit der Planung zu starten. Laden Sie sich den Aufruf und die Formulare und den GKV-Leitfaden einfach herunter:
- Offizieller Förderaufruf mit allen Kriterien (PDF)
- 2024-12-19_GKV-Leitfaden_Praevention_barrierefrei
Wir wissen, dass Anträge und Finanzpläne oft kompliziert wirken können. Haben Sie eine Idee und sind sich unsicher, ob sie passt? Oder benötigen Sie Hilfe beim Ausfüllen des Formulars? Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren! Ich unterstütze Sie gerne persönlich bei der Entwicklung Ihrer Idee.


ComIn Women 4.0 im Sport-Campus Bockenheim: Empowerment für Frauen mit Migrationsgeschichte
Semire Zarei, Projektleiterin* von ComIn, stellt das Projekt ComIn Women 4.0 sowie weitere berami-Projekte in der Übergangseinrichtung Sport-Campus in Bockenheim vor. Die Veranstaltung richtete sich an 15 Frauen*, die Tigrinya oder Amharisch sprachen. Dolmetscher*innen unterstützten die Kommunikation.
Besonders großes Interesse zeigten die Teilnehmerinnen* an den Projekten ComIn Women 4.0, dem DigiZentrum, Triple-E und an weiteren Angeboten bei beramí. Einige Frauen* brachten bereits gute Voraussetzungen für eine Teilnahme mit. Besonders großes Interesse hatten die Frauen* an der Beratung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
Semire Zarei wurde von Eleanor Frommelt, Sozialarbeiterin und Masterstudentin, begleitet, die in ihrer Abschlussarbeit die Integration von Frauen* mit Migrationsgeschichte in den Arbeitsmarkt untersucht.
Der nächste Termin findert am 9. April für arabischsprachige Frauen* statt.


