Menschenrechte für alle! Internationaler Tag gegen Rassismus
Rassismus ist ein Angriff auf das Fundament der Menschenrechte: alle Menschen sind gleich! Menschenrechte für alle!
Um eine inklusivere und gerechtere Welt zu fördern, ist es entscheidend, die Strukturen, die Rassismus und Diskriminierung aufrechterhalten, zu verstehen und zu bekämpfen.
Viele Menschen in Deutschland erleben Tag für Tag rassistische Diskriminierung – beim Job, in der Schule, beim Arzt, bei der Wohnungssuche oder im Internet. 90% der Bevölkerung gehen davon aus, dass es in Deutschland Rassismus gibt. 61% der Befragten nehmen diesen als alltäglich war. 6,4 % der Bevölkerung vertreten rassistische Auffassungen, 12% gelten als fremdenfeindlich. 40% der Befragten werteten Asylsuchende ab. Jeden Tag werden mindestens 4 Menschen Opfer rechter, rassistisch oder antisemitisch motivierter Gewalt. Das Bundesinnenministerium zählte 9.236 sogenannte „fremdenfeindliche“ Straftaten. Jedoch werden nicht alle Taten angezeigt und nicht alle rassistisch motivierten als solche erkannt.Wir müssen gemeinsam Haltung zeigen gegen Rassismus und Diskriminierung. Stoppt Rassismus!
IFF – Initiative Frankfurter Frauenbildungsträger positioniert sich am Weltfrauentag!
IFF, der Zusammenschluss Frankfurter Frauenbildungsträger (beramí, FaPrik, infrau, jumpp und VBFF) hat sich 2020 zusammengeschlossen, um angesichts immer knapper werdender Mittel deutlich zu machen, dass ihre Arbeit für Wirtschaft und Gesellschaft essenziell ist und nur weitergerührt werden kann, wenn sie entsprechend auch finanziell ausgestattet werden. Seit über 40 Jahren setzen die Frauenbildungsträger Angebote für Frauen um mit dem Ziel, dass sie im Arbeitsmarkt oder in der Selbständigkeit Fuß fassen können und für sich und ihre Familien ein existenzsicherndes Einkommen mit Perspektive schaffen.
Das bedeutet: dass Frauen, die qualifizierte Arbeit haben, keine Sozialleistungen benötigen, im Gegenteil: sie zahlen selbst Steuern und Sozialabgaben. Frauen, die mit ihren Kompetenzen in Betrieben oder als Gründerin sichtbar werden, sorgen für eine vielfältigere Arbeitswelt und setzen sich für Rahmenbedingungen ein, die auch Müttern und Pflegenden Teilhabe ermöglichen. Das wiederum hilft dabei, den Fachkräftemangel zu reduzieren.
Damit zahlen sich Investitionen in die Qualifikation von Frauen doppelt und dreifach aus!
Deshalb braucht es eine Politik, die das große Potenzial von Frauen jeder Herkunft eine zentrale Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft zuweist.
Hier geht es zur Pressemitteilung vom Frauenreferat und IFF.
Frauenpolitik muss Priorität haben – Gegen Kürzungen von Deutsch- und Qualifizierungskursen!
Drastische Kürzungen u.a. bei Integrations- und bei Qualifizierungskursen verhindern die berufliche Entwicklung von Frauen! Insbesondere Frauenkurse mit Kinderbetreuung werden nicht mehr unterstützt. Was heißt das für die Teilnehmerinnen*? Sie haben keine Möglichkeit, an einem Deutschkurs teilzunehmen, weil ihre Kinder nicht betreut sind. Letztendlich bedeuten diese Kürzungen, dass Integrationsprozesse blockiert und Bildungschancen für Kinder reduziert werden. Bildung ist der Motor einer Gesellschaft! Das Potenzial von Frauen* mit Migrationsgeschichte angesichts des Fachkräftemangels nicht zu nutzen ist eine kurzsichtige Entscheidung und bremst die wirtschaftliche Entwicklung für nachkommende Generationen.



