equal pay day – Frauen arbeiten 66 Tage mehr, um den gleichen Lohn wie Männer zu bekommen!
In Deutschland fällt der Equal Pay Day 2025 auf den 7. März, weil Frauen aktuell rund 16 Prozent weniger verdienen. Das bedeutet: Sie arbeiten 66 Tage länger, um das gleiche Jahresgehalt zu erreichen.
Gender Pay Gap: Ungleiche Bezahlung, ungleiche Chancen!
Trotz gleicher Qualifikation und Leistung verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 16 % weniger als Männer. beramí e.V. setzt sich für Chancengleichheit und für die berufliche Integration von Frauen ein. Denn faire Bezahlung ist kein Privileg – sondern ein Recht!
Frauendezernentin Zapf-Rodríguez: Wir sind keine Fußnote im Koalitionsvertrag!
Frauenpolitik muss Priorität haben – Frauen mit Migrationsgeschichte dürfen nicht aus dem Blick geraten!
Die Frauendezernentin Tina Zapf-Rodríguez lädt Vertreterinnen der IFF – Initiative Frankfurter Frauenbildungsträger – zur Pressekonferenz ein. Sie berichten über Kürzungen in den Deutschkursen und warnen vor langfristigen Folgen: Spracherwerb braucht Zeit!
Frauen benötigen kontinuierlichen Deutschunterricht und eine verlässliche Kinderbetreuung sowie weiterführende Qualifizierungsangebote. Elena Karpenko aus der Ukraine (ganz rechts) und Malihe Babeei (neben Frau Karpenko) aus dem Iran haben beide eine abgeschlossene Ausbildung: Frau Kapenko als Juristin und Frau Babaei als Buchhalterin – beide haben einen Job in Frankfurt gefunden. Weil sie die Möglichkeit (noch) hatten an einem Deutschkurs teilzunehmen …
Vertreterinnen der Frankfurter Frauenbildungsträger warnen vor langfristigen Folgen, wenn Kürzungen im Integrationsbereich für Frauen und Kinder weiter fortschreiten. Sie gehen dem Arbeitsmarkt verloren. Es ist kurzfristig gedacht, wenn gut ausgebildete Fachkräfte wegen mangelnder Kinderbetreuung nicht an Deutschkursen teilnehmen können und weiterführende Qualifizierungskurse nicht mehr finanziert werden. Letztendlich schadet es unserer Volkswirtschaft.
beramí war dabei! Auf dem Römer demonstrierten wir gegen rechte Hetze!
Ein wichtiges Zeichen gegen rechte Parteien setzte die Veranstaltung – organisiert vom CSD – in Frankfurt. Trotz der Kälte waren viele Menschen zur Demo gekommen, überwiegend junge Leute: Die Stimmung war positiv und es wurde ausgelassen getanzt (auch um sich wieder aufzuwärmen!). Neben den CSD gab es noch eine Reihe von weiteren Redner*innen. Auch in anderen Städten gab es Demonstrationen unter dem Motto „Wähl Liebe – solange du noch kannst“: allein in Frankfurt gingen laut Polizei mehr als 15.000 Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Die Veranstaltung war Teil einer bundesweiten Kampagne der CSD-Bewegung zur Bundestagswahl am 23. Februar, der in Frankfurt insgesamt 70 Organisationen beitraten. Die Polizei sprach von einem friedlichen Treffen ohne Zwischenfälle auf dem Frankfurter Römerberg und dem Paulsplatz, die Initiatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer*innen auf 20.000. Uns hat es Spaß gemacht!



