Fachtag Systemische Gesellschaft in Kooperation mit beramí
„Ich bin doch kein*e Rassist*in“
Systemische Praxis bedeutet, Menschen in ihren Kontexten zu verstehen, Lösungen gemeinsam zu entwickeln – und Räume zu gestalten, in denen Wachstum möglich ist. In diesen Räumen wirken auch Machtverhältnisse und Diskriminierung – oft subtil, oft unbesprochen, aber immer wirksam.
Es reicht nicht mehr, nicht rassistisch sein zu wollen – gefragt ist aktive Reflexion und bewusste Positionierung gegen diskriminierende Strukturen, in uns selbst und in unserer Praxis.
Was Sie erwartet: ein offener Lernraum für systemisch arbeitende Menschen – mit Workshops und Open Space. Wir üben diskriminierungskritisches Denken und schärfen unsere Haltung zu Macht und Verantwortung.
Ein Tag voller Inspiration, Reflexion und praktischer Impulse für eine diskriminierungssensiblere systemische Praxis.
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Demokratie kann man abwählen!
… das haben wir schon einmal erlebt!
Der Tabubruch erschüttert unsere demokratische Basis: nach dem Gedenken an die Opfer des Holocaust vor 80 Jahren, hat die CDU im deutschen Bundestag – im ehemaligen Reichstag – ohne Not mit den Stimmen der AfD über einen Antrag abgestimmt, der keiner gesetzlichen Grundlage entspricht.
ComIn women beim DRK
Die Projektleiterin Semire Zarei bietet beim Deutschen Roten Kreuz im Rahmen von ComIn women eine Informationsveranstaltung an: 11 Frauen aus Afghanistan möchten sich generell über berufliche Orientierung, über Kinderbetreuung, Ausbildung und Anerkennung von Bildungsabschlüssen, sowie Deutsch- und Computerkurse informieren.
Nur drei der 11 Frauen haben bereits eine Mailadresse. Bei ComIn Women werden Kurzschulungen angeboten: u.a. das Einrichten einer E-Mail-Adresse und wie man damit umgeht. Außerdem lernen die Teilnehmerinnen u.a. den Umgang mit Zoom, und sie werden zu beruflichen Themen beraten. Trotz der belastenden politischen Situation sind die Frauen sehr motiviert und möchten sich mit der Unterstützung von beramí weiter entwickeln.
Aleksandra Panek vom Sozialdienst hat bereits zwei weitere Termine für Informationsveranstaltungen im März und April mit Semire Zarei vereinbart: für tigrinya- und für arabischsprechende Geflüchtete. Perspektivisch wird eine Veranstaltung für Ukrainerinnen geplant.



